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13. OGD-Meetup

Am 23.2.2016 fand nach langer Pause wieder ein OGD Treffen statt, diesmal bei der ITG Graz am Gadollaplatz.

Es wurde kombiniert mir der Vorstellung des Projekts ADEQUATe (Qualität auf offenen Datenportalen http://www.adequate.at/ ) durch Vertreter der Donau-Uni Krems/SWC. Die Folien zu findet man hier als PDF (CC-BY-3.0 AT).

Das Protokoll des Treffens gibts hier: Link zum Pad.

Die OGD-Treffen werden ab jetzt ca. 3× Jährlich stattfinden, das Nächste vor dem Sommer.

Grazer Bäume

Vor einiger Zeit hat die Stadt Graz im Rahmen ihrer Open Government Data Initiative einen interessanten Datensatz veröffentlicht: den Baumkataster. In diesem Befinden sich die Standorte, Eigenschaften und weitere Merkmale von Bäumen, die von der Holding Graz gepflegt werden. Wir haben uns diesen Datensatz einmal genauer angeschaut:

Der Baumkataster beinhaltet aktuell 17.603 Bäume. Alle Bäume sind über ihre Art klassifiziert (sowohl über den deutschen als auch den botanischen Namen). Am häufigsten kommt dabei wenig überraschend die Gewöhnliche Rosskastanie vor (2330 mal), gefolgt von Spitzahorn (1076) und Winterlinde (946). Deutlich in der Mehrzahl sind Laubbäume (92%) im Vergleich zu Nadelbäumen (8%). Der Baumkataster beinhaltet noch weitere Informationen wie das Pflanz- und Entnahmejahr, eventuelle Baumpatenschaften oder sonstige Bemerkungen.

Wir haben uns daran gemacht, die Grazer Bäume auch in Form einer Karte aufzuarbeiten. Jeder der über 17.000 Bäume ist anklickbar, um weitere Informationen über den jeweiligen Baum zu erfahren.

Screenshot Visualisierung
Screenshot Visualisierung. Baumdaten CC-BY Stadt Graz; Hintergrund CC-BY-SA, Data © OpenStreetMap contributors.

Laum- bzw. Nadelbäume sind über die verschiedenen Symbole dargestellt. Zusätzlich sind gefällte Bäume als Kreuze, Naturdenkmale als Sterne und Anderes als Quadrate eingezeichnet. Die Größe der Symbole gibt das Alter der Bäume an (ein großes Symbol steht für einen älteren Baum).

Der Quellcode der Karte befindet sich, natürlich als Open Source, auf GitHub. Dort findet man auch Informationen und Links zur Aufarbeitung der OGD Graz Daten und der Technik hinter der Karte.

Gastbeitrag von Martin Raifer

Wiki Loves Earth – Ein Fotowettbewerb zur Vermehrung offener Daten

Der Mai steht bei der Wikipedia und ihrer Betreiberstiftung Wikimedia
ganz im Zeichen der Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete. Im Rahmen
des Fotowettbewerbs WikiLovesEarth wird die Community dazu aufgefordert, Natur zu fotografieren und die Fotos unter freie Lizenz zu stellen. Neben der freien Lizenz ist die
wichtigste Teilnahmebedingung, dass das abgebildete Objekt auf einer
der vielen Listen zu finden ist, welche in der Wikipedia eigens für
diesen Wettbewerb angelegt wurden.

Die Listen sind dabei schon vorausgefüllt, beschreiben das geschützte
Objekt und geben die genauen Geokoordinaten an, mit denen sich die
Community an die richtige Stelle lotsen lassen kann. Die Daten dazu
stammen zum größten Teil aus den Open-Government-Data-Portalen der
Länder. Als Beispiel seien hier die Listen der geschützten
Landschaftsteile zu erwähnen, z.B. in Graz, wo der Datensatz „Geschützte Landschaftsteile“ des Landes Steiermark verwendet wird.

Dieses Projekt zeigt sehr schön, wie sich offene Daten, die von der
Verwaltung kommen und Inhalte, die von der Community bewusst unter
freie Lizenzen gestellt werden, einander ergänzen können um einen
Mehrwert zu schaffen. Die Daten der Verwaltung bildet dabei die
Grundlage und ermöglicht oder vereinfacht die Partizipation der
Community. Umgekehrt machen aber erst die Fotos der Community die
Datensätze zu einem anschaulichen Portal, das in der Wikipedia einer
breiten Öffentlichkeit zugänglich wird.

Gastbeitrag von Stefan Tiran

Einladung zum 6. Open Government Data Meetup Graz

Das 6. Open Government Data Meetup in Graz mit der Stadt Graz und dem
Land Steiermark findet am 19.11.2013 um 18:00 statt. Ort ist diesmal das
Rathaus, im Mediacenter (2.Stock, Stiege rechts hinauf) – vom Bürgermeisteramt auf Vorschlag von MagDir Mag Haidvogl arrangiert.

Agenda und Pad für Protokoll gibts hier :
http://pad.okfn.org/p/ogdgrazmeetup06

Das übernächste Meetup findet dann an der FH Joanneum statt.

Analyse der Abfallsammelstellen der Stadt Graz

Auf dem OGD-Portal der Stadt Graz gibt es schon seit längerer Zeit einen Auszug der Abfallsammelstellen online. Dort gibt es (derzeit) Daten zu folgenden Sammelstellen: Glas, Papier und Altkleidern. Derzeit sind dort 1359 Sammelstellen enthalten. Die Sammelstellen sind leider nicht an ihrem wirklichem Standort verortet, sondern nur an der nächsten Hausnummer, und ein Kommentarfeld weist auf die wirkliche Lage hin, zB “gegenüber”.

Abfallsammelstellen
Bild 1: Abfallsammelstellen Stadt Graz. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Die Daten können vom WFS-Server in den folgenden Formaten heruntergeladen werden: HTML, KML, JSON und AMF. Wobei hier leider nur im KML die Koordinaten sowie die wichtigen Informationen Typ (Je ein Feld für Glas, Papier und Altkleider) und Lage enthalten sind. Das KML-Format hat allerdings den Nachteil, dass alle anderen Informationen außer dem Namen (Der Straße und Hausnummer entspricht) nur in einem HTML-Popup enthalten sind. Das ist zwar vielleicht praktisch bei der grafischen Darstellung in einer Google Map als Overlay, allerdings wird so die maschinelle Weiterverarbeitung und Konvertierung der Daten exorbitant erschwert.

Analyse der Daten

Die Verteilung der unterschiedlichen Sammelstellen zeigt ein interessantes Verhalten: Die Altglas-Container sind gleichmäßig über die Stadt verteilt:

Glas
Bild 2: Altglas-Sammelstellen Stadt Graz in Rot, andere Altstoffe Hellblau. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Im Gegensatz dazu zeigen die Altpapiercontainer ein anderes Verhalten: öffentliche Altpapiercontainer gibt es anscheinend nur in den inneren Bezirken. Liegt das daran, dass in den Außenbezirken durch die weniger dichte Bebauung jedes Haus private Altpapiercontainer hat, oder fehlen hier gar Daten aus den äußeren Bezirken?

Papier
Bild 3: Altpapier-Sammelstellen Stadt Graz in Rot, andere Altstoffe Hellblau. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Die Anzahl der Altkleidersammelstellen ist in den letzten Jahren massiv angestiegen, da sich darum ein lukrativer Geschäftszweig entwickelt hat. Die Stadt Graz konkurriert hier mit einer Vielzahl privater Anbieter wie Caritas, BAN und Saubermacher. Umso verwunderlicher ist es, dass im Datensatz der Stadt Graz nur 17 Altkleidercontainer der Holding verzeichnet sind – jeder Grazer weiß, dass es da in Wirklichkeit wesentlich mehr gibt. Update: Inzwischen (September) sind 119 Altkleidercontainer online (allerdings auch noch nicht alle).

Altkleider
Bild 4: Altkleider-Sammelstellen Stadt Graz in Rot, andere Altstoffe Hellblau. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Auch war im Jänner kurzfristig (Vor der Zusammenlegung Altkleider und getrennte Abfallsammelstellen in ein gemeinsames Service) ein Datensatz mit Metall- und Leichtverpackungscontainern zusätzlich zu Glas und Papier online. Die alten Daten können auf Github noch nachgesehen werden. Eine Anfrage an ogd@stadt.graz.at, warum die neuen Daten Metall- und Leichtverpackungscontainer nicht mehr enthalten, konnte noch nicht beantwortet werden.

Ausblick

Da das KML-Format leider nicht für eine maschinelle Weiterverarbeitung geeignet ist, müssen die Daten erst konvertiert werden. Michael hat hierzu ein kleines Script (siehe Github) geschrieben, das die Daten ins OpenStreetMap-XML-Format konvertiert.

Die Daten können nach der Konvertierung (in OSM konvertierte Dateien siehe Github) in die OpenStreetMap importiert werden. Das muss allerdings händisch für jeden einzelnen Punkt erfolgen, da ja nur die Hausnummer verortet ist, und die genaue Lage durch einen Menschen aus der textuellen Beschreibung geraten werden muss. Hier können hochaufgelöste Luftbilder, wo die farbigen Deckel der Container erkennbar sind, von Vorteil sein. Ein Import würde in etwa so ablaufen:

  • Jeden der 1359 Punkte einzeln anklicken, Zoom auf Punkt.
  • Punkt in den OpenStreetMap-Layer Cut&Pasten
  • Feld “Lage” durchlesen und am Luftbild nach dem wahrscheinlichen Standort suchen
  • Attribute mit bereits in der OSM vorhandenen Containern mergen oder – wenn Punkt in der OSM noch nicht vorhanden – auf die neue Position schieben.

Was sich sicher sehr viel schneller nutzen lässt, sind die in den Containern vorhandenen Adressdaten, da sie schon auf (für die Adressen) richtigen Positionen liegen. Diese können (nach automatischer Filterung doppelter, bereits vorhandener Adressen) sehr viel einfacher im Bulk importiert werden.

Steiermark hat jetzt ein eigenes Open Government Data Portal

Seit knapp einem Monat hat auch das Land Steiermark ein Open Government Data Portal. Hier erste Erfahrungen der Grazer Open Data Community damit.

Leider mit etwas wenig öffentlicher Aufmerksamkeit ging vor über einem Monat das OGD Portal des Landes Steiermark online. Wir haben jenes am 5. April während FOSSGIS Easter Hack durch Zufall gefunden – und uns sogleich die Nutzbarkeit der Daten für Visualisierungen und OpenStreetMap angesehen. Auch bei der steirischen OGD Initiative wurde wieder die Creative Commons by Lizenz verwendet, die ein einfaches Nutzen für aller User ermöglicht.

Erste Datensichtung

Zu Beginn sind jetzt einmal 41 Datensätze online. Darunter von anderen österreichischen OGD Portalen Bekanntes, wie unterschiedliche Points of Interests (POI’s; z. B. Park & Ride), Wahlergebnisse und demographische Daten.
Wie immer haben wir uns besonders über die Geodaten gefreut, den Shapes zu Gewässern, Radwege, Straßenwege, Gemeindegrenzen und Naturschutzgebiete, sowie dem Flächenwidmungsplan. Als Besonderheit kann die Freigabe der Luftgütedaten, dem jährlichen Holzeinschlag und den Gemeindekennzahlen angesehen werden, worüber wir uns besonders gefreut haben.

Holzeinschlag

Zum Holzeinschlag hat tyrasd eine erste Karte gezeichnet und in ein GitHub Repository geladen (pdf, ods).

Diagramm Holzeinschlag Steiermark 2012

Holzeinschlag Steiermark 2012

Weiters wurden alle Datensätze von Michael Maier (species) aus Gründen der Redundanz auch in einem eigenen GitHub Repository gesichert.

OpenStreetMap

Für die OpenStreetMap-Community sind die neuen Daten eine sehr willkommene Ergänzung! Besonders freuen wir uns über folgende Datensätze:

  • Abfallwirtschaftliche Anlagen
  • Apotheken, Niedergelassene Ärzte, Krankenanstalten
  • Bildungsstandorte
  • Feuerwehr, Gemeindeämter, Landesdienststellen, Polizeiinspektionen
  • Gewässernetz, Radwege
  • Landschaftsschutzgebiete
  • Naturdenkmäler
  • Öffentliche Freibäder

Die Daten liegen erfreulicherweise in einem Format (Vektor, Shapefile) vor, der die Nutzung in der OpenStreetMap sehr einfach macht. Allerdings wünschen wir uns zusätzlich noch eine Versionierung der Daten, und dass ältere Datensätze weiterhin zur Verfügung stehen. Darum haben wir die Daten bereits teilweise ins OpenStreetMap-XML-Format umgewandelt und auf github zur Verfügung gestellt. Damit kann die zeitliche Veränderung der Daten (Neue oder geschlossene POIs, Veränderungen in Wasserläufen oder Landwidmungen…) erst dargestellt werden.

Als Beispiel hier der Datensatz der Abfallwirtschaftliche Anlagen auf der OpenStreetMap visualisiert:

Abfallwirtschaftsanlagen Steiermark - Data CC-BY Land Steiermark, ODbL OpenStreetMap and Contributors, Hintergrund CC-BY-SA OpenStreetMap

Abfallwirtschaftsanlagen Steiermark – Data CC-BY Land Steiermark, ODbL OpenStreetMap and Contributors, Hintergrund CC-BY-SA OpenStreetMap

Ganz besonders freuen wir uns über die CC-BY Lizenz, die das Nutzen der Daten in der OpenStreetMap problemlos möglich macht. In den nächsten Monaten werden wir mit Sicherheit die OpenStreetMap mit vielen dieser Datensätze ergänzen!

Feedback

Bei der Datenschau wurden auch ein paar kleine Fehler gefunden und es ergaben sich ein paar Fragen.

Ein Problem, welches immer wieder auftritt ist das Verwenden eines falschen Zeichen-Encodings. Damit internationale Interoperabilität möglich ist und um unnötige und schwerfällige Konvertierungen zwischen unterschiedlichen Zeichensätzen zu vermeiden hat sich hier UTF-8 als weltweiter Standard etabliert. Dabei besonders problematisch ist, dass falsches Encoding von vielen NutzerInnen nicht als jenes erkannt wird, sondern der Datensatz als kaputt oder fehlerhaft eingeschätzt wird. Dies führt oft dazu, dass die Daten, obwohl benötigt, aus Unsicherheit heraus nicht verwendet werden und die Datenqualität an sich in Frage gestellt wird.

Nachdem wir unser Feedback an OGD Steiermark weiter gegeben haben, kam bereits innerhalb weniger Tage eine Antwort retour. Es wurde das Behandeln der Probleme zugesichert, wie auch unsere Fragen beantwortet wurden. Hier vielen Dank an die Leute aus der Verwaltung die sich hier für Open Government Data einsetzen und dies. Freuen uns schon auf die nächsten Datensätze und weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Community.

Das war die Open Week Graz 2013

(Crosspost auf spektral.at, openscience.alpine-geckos.at und opendatagraz.at)

Vom 18. – 24. Februar fand die zweite Open Week Graz statt. Zeit also die Woche mal Revue passieren zu lassen und allen die nicht da waren, einen Eindruck zu vermitteln was gemacht wurde.

(Btw: Zusammenfassungen von der ersten Grazer Open Week gibt es hier.)

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Der grobe Plan dieses Mal war es, die ganze Woche unter dem Titel ”Open Everything” zu stellen; also gemeinsam an offenen Projekten arbeiten oder sich einfach nur gegenseitig inspirieren. Dafür hatten wir teilweise fixe Programmpunkte, teilweise einen komplett offenen Rahmen. Als Raum fungierte wieder das spektral, dass sich für diese Art von Veranstaltungen hervorragend eignet und den offenen Charakter der Open Week maßgeblich unterstützt hat.

Hier ein also kleiner Überblick, worum es bei der Open Week Graz ging.

Im Pad könnt ihr unsere Ideen nachlesen, die wir in der Planungsphase zur zweiten Open Week hatten – Alles haben wir nicht umgesetzt, aber vielleicht will ja jemand in Zukunft mal was ähnliches machen und ein paar Ideen mitnehmen.

Montag – OpenEverything + Webmontag Graz
Am Montag ging es um 12h mit einem gemütlichen Frühstück los. Nach und nach haben sich die Leute eingefunden und sich gemeinsam auf die kommenden Tage eingestimmt. Das Tagesprogramm war sehr offen gehalten, angelehnt an das Konzept eines Co-Working Spaces, so das sich jede/r mit dem beschäftigen konnte, was ihm/ihr gerade unter den Nägeln brannte. Sei es etwas konkretes in Sachen OpenData oder private Projekte die noch fertig gestellt wurden.

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Das Abendprogramm war mit dem ersten Fixpunkt ausgefüllt – dem Webmontag Graz. Dieses Mal ausnahmsweise im spektral, da das alles im Rahmen der Open Week Graz statt fand. Thematisch ging es passenderweise um “Open Everything”. Themen waren die Analyse der Wahldaten der Grazer Gemeinderatswahlen 2012 von Stefan Kasberger, Lightning Talks zum Barcamp Graz 2013, der dustmap und der OpenStreetMap Mapping Party (dazu bei Mittwoch mehr). Als Special Guest konnte Thomas Lohninger aus Wien gewonnen werden, der seine Tätigkeit bei der OKFN Österreich vorstellte und dann noch über sein Engagement bei unterschiedlichen netzpolitischen und Bürgerrechtsorganisationen sprach.

Im Anschluss gab es wie beim Webmontag üblich, einen gemütlichen Ausklang bei offenen Gesprächsrunden und Getränken.

Weitere Infos:
Abend: Webmontag Graz
Protokoll mit allen Links: http://okfnpad.org/webmontaggraz42

Dienstag – OpenData + OGD Stammtisch der Stadt Graz
Am Dienstag öffnete das spektral ebenfalls um 12h seine Pforten. Auch hier ging es tagsüber wieder eher Co-Working Space mäßig zur Sache, wo gearbeitet, zu bestimmten Problemen und Fragestellungen spontan und in kleiner Runde diskutiert wurde – während die anderen Anwesenden an ihren eigenen Projekten schraubten.

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Am Abend trafen Vertreter der Stadt Graz, Leute aus der Community und interessierte BürgerInnen beim OGD Graz Stammtisch zusammen. Im Austausch mit den Vertretern der Stadt wurden aktuelle und zukünftige Vorhaben rund um Open (Government) Data in Graz diskutiert, sowie Probleme und Wünsche der Community erörtet.
Der offene OGD Graz Stammtisch findet alle 3 bis 4 Monate statt, bei dem sich alle Interessierten einbringen und über den aktuellen Stand von OpenData in Graz informieren können.

Weitere Infos:
Abend: OGD Graz Stammtisch
Das Protokoll von dem Abend findet ihr hier.

Mittwoch – OpenStreetMap + Mapping Party
Der dritte Tag startete bereits um 11h mit der Grazer OpenStreetMap Community. Es wurde zur Mapping Party aufgerufen und bis in den späten Nachmittag an dem offenen Kartenmaterial gearbeitet.


Michael von OpenStreetMap Graz beschreibt auch in einem Blogpost was genau gemacht wurde.

Danach entschloßen sich alle Anwesenden den Abend beim Livestream vom Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten (#wolo12) ausklingen zu lassen.

Weitere Infos zur OpenStreetMap Mapping gibts im OSM-Wiki.

Donnerstag – OpenChill
Der Donnerstag war der letzte Tag der Open Week im spektral. Gewohnheitsgemäß ging es wieder ab 12h los. An diesem Tag gab es keine vorher geplanten Programmpunkte, so dass sich die Anwesenden selbstständig in der lockeren Runde ihren Projekten widmeten. Es wurde beispielsweise an der CryptoParty Graz weiter geplant und sich auf die kommenden Tage in Wien vorbereitet.

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Auch dauerte dieser Tag nicht bis ganz so spät in die Nacht, denn am nächsten Morgen ging es für einige der Teilnehmer auf nach Wien um dort die Open Week ausklingen zu lassen.

Freitag – OpenData Dive in Wien
Am frühen Nachmittag startete in Wien im KDZ mit Leuten von der UNDP und der World Bank der Data Dive.

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Circa 30 Teilnehmer aus der ganzen Welt versammelten sich um gemeinsam zu brainstormen was mit den (offenen) Daten, die zur Verfügung stehen, alles gemacht werden kann. Und vor allem, wie die Umsetzung ausschauen kann, damit die Daten sinnvoll genutzt und interpretiert werden können. Was im Detail an diesem Wochenende im Fokus stand, kann im Blogpost von OKFN.at nachgelesen werden.

Im Wiki zu der Veranstaltung findet ihr weitere Informationen bezüglich der Datensätze, Teilnehmer und Aufgaben.

Samstag – OpenDataDay in Wien

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Am Samstag wurden die Ergebnisse und Erkenntnisse vom Freitag nochmal präsentiert um dann in zwei Arbeitsgruppen, das Thema Open (Government) Data weiter voranzubringen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit den inhaltlichen Fragen der Datengewinnung und Zusammenführung. Die zweite Gruppe arbeitete an der praktischen Umsetzung und Visualisierung von Daten. Auch hier sei nochmal auf den Blogpost der OKFN verwiesen, der das alles zusammenfasst.

Die Ergebnisse und Visualisierungen von dem Tag kann man sich auf offenerhaushalt.at anschauen.

Hier wurden die Haushaltsdaten der Stadt Graz

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und der Stadt Salzburg aufbereitet und visualisiert.

owg13 haushaltsdaten stadt salzburg

Weitere Infos:
Blogpost von offenerhaushalt.at
Blogpost vom KDZ

Sonntag – OpenMind in Wien
Am Sonntag gönnten wir uns alle eine Auszeit. Am Abend traf sich ein Teil der Grazer Open Week Fraktion im Metalab, ein anderer Teil bereitete sich auf das OpenScience Gründungstreffen am Montag vor. Dazu wird es in Zukunft sicherlich einige Updates auf openscience.alpine-geckos.at bzw. okfn.at geben.

Das war die zweite Open Week beginnend in Graz und endend in Wien. Es war für uns alle ziemlich anstrengend, aber auch mindestens genauso produktiv und mit viel Input für jeden von uns. Eine nächste Open Week wird bestimmt folgen!

(Fotos von: Marc, Stefan, Michael, KDZ
Screenshots von: offenerhaushalt.at)

weitere Links zur Open Week Graz 2013:
http://blog.2904.cc/2013/02/20/Warum-eigentlich
http://blog.2904.cc/2013/02/21/Zusammenfassung/