Category Archives: Open Government Data

Erreichbarkeits-Analyse der Kebab-Restaurants in Gries

Euch hat auch schon immer interessiert, wie schnell ihr in Gries zu einem Kebab-Restaurant kommt? Ich hab mir das mal mit offenen Daten und Open Source Tools genauer angesehen.

Zum Schluss meines USW Geographie Bachelors hab ich mir in einer Lehrveranstaltung sozusagen noch eine kleine Abschlussarbeit zusammen gestellt. Ziel war es, selber Daten im Gelände zu sammeln (Map Your Hood), diese in eine offene Datenbank einzutragen (OpenStreetMap), die Daten dann für eine Erreichbarkeits-Analyse zu nutzen und das Wissen auch anderen zu vermitteln (Tutorial und Docker). Der gesamte Workflow ist in einem Tutorial auf GitHub im Detail beschrieben, siehe hier.

Die Analyse ist leider nicht auf aktuellsten Stand, da die Datenlage der Kebab-Restaurants bereits ein Jahr alt ist. Ein anpassen an die aktuelle Datenlage ist aber durch den Docker Container und dem Tutorial gar nicht so aufwendig, vielleicht interessiert das ja wen (oder man versucht es mal mit andern Orten versuchen).

OGD-Meetup #10

Heute fand im Resowi der Karl-Franzens-Universität das 10. OGD Graz Meetup statt. Dabei wurde Open Access auf der Hauptbibliothek der KFU vorgestellt, sowie die letzte Woche beim OGD-Gremium der Stadt Graz gehaltenen Community-Präsentationen nocheinmal gehalten.

Das Protokoll findet sich hier. Die Präsentation wurden auf Github veröffentlicht – hier die Links zu den einzelnen Vorträgen:

8. Offener Open Government Data-Stammtisch

Am 20.5. findet das 8. OGD-Meetup Graz statt, diesmal am Institut für Geographie und Raumforschung (Heinrichstraße 36).

Eingeladen sind alle, die sich für Offene Daten interessieren, egal ob Anwender, Entwickler oder Forscher.

Offizieller Beginn ist um 18:00, ab 17:30 (Vorschlag) gibt es die Möglichkeit technische oder spezifische Fragen zu den einzelnen Datensätzen zu stellen.

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Heinrichstraße 36

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Heinrichstraße 36 47.078912, 15.448955

Die Ankündigung auf der OGD-Graz-Seite findet man hier.

Open Data Mailingliste Graz

Neue OGD Graz Mailingliste

Bisher lief die Kommunikation zu OGD Graz über die Mailingliste der Open Knowledge Foundation Österreich (Vielen Dank für die bisherige Nutzung!). Da der Traffic auf okfn-at inzwischen jedoch sehr gewachsen ist, entschied man sich beim letzten OGD Meetup für eine eigene OGD Graz-Mailingliste. Ankündigungen zu OGD-Treffen für Graz (und Steiermark) sowie allfälliges findet man nun hier:

https://mlist.tugraz.at/mailman/listinfo/opendatagraz

Die Mailingliste ist grundsätzlich offen, neue Teilnehmer werden durch einen Administrator so schnell wie möglich freigeschalten.
Vielen Dank an Keith Andrews für das einrichten der Mailingliste!

Import der Ärzte aus den OGD-Steiermark-Daten in die OpenStreetMap

Es wurden vom Land Steiermark seit einiger Zeit alle steirischen Ärzte unter OGD zur Verfügung gestellt. Am OGD-Portal werden 2440 Punkte unter CC-BY als Shapefile zur Verfügung gestellt. In den Daten sind alle Praxen der derzeit praktizierenden Ärzte (2005 Personen) enthalten. Die Daten enthalten die Koordinaten (in WGS84), Adresse, Vor- und Nachname und Titel, Kontaktdaten (Telefon/Fax, Email, Webseite) sowie die Krankenkassen – eine sehr gute Datenbasis für einen Import in die OSM.
alle-ogd

Bild 1: Ärzte aus OGD Steiermark mit QGIS visualisiert. Punkte: Land Steiermark – data.steiermark.gv.at (CC-BY-3.0 AT); Hintergrund: OpenStreetMap (CC-BY); Steiermark-Grenze: OpenStreetMap (ODbL).

Die Rohdaten der Ärzte sowie die zum Import nötigen Zwischendaten sind auf Github zu finden.

 Ablauf des Imports

Es sollten nur die Daten automatisch importiert werden, wo sich in der OSM in einem gewissen Umkreis kein Arzt befindet. Der Vergleich wird mittels Bufferzonen in QGIS gemacht:

  1. Vorverarbeiten des Shapefiles vom Land mit QGIS und vielen Regular Expressions:
    • Neue Spalten für Adressentrennung in Straße und Hausnummer (+ Strasse → Straße etc.),
    • Telefon und Faxnummern vereinheitlichen (auf „+43 Ortsvorwahl Nummer-Durchwahl”)
    • Händisch Telefonnummern kontrollieren (Vorwahl hinzu etc.), Mobilnummern von FAX auf contact:mobile umlegen
    • „name” zusammensetzen aus: „GRDTITEL VERLTITEL VORNAME NACHNAME”
    • Spalte „insurance” anlegen, und da alle Inhalte der Kassen als csv rein.
  2. OSM-Daten für QGIS vorbereiten:
    • Alle in der OSM vorhandenen Ärzte mittels Overpass holen: http://overpass-turbo.eu/s/10H
    • In JOSM laden
    • Alle löschen, die außerhalb der Steiermark sind
    • Speichern als GeoJSON für QGIS
  3. Bufferzonen um die OSM-Daten anlegen:
    • Menü Vector → Geoprocessing → Buffer erstellen, Distance: 0.00018
    • Menü Vector → Analysis → Points in Polygon
    • Selektierte Punkte speichern, diese müssen händisch importiert werden
    • Auswahl invertieren, speichern für automatischen Import

    Eine Visualisierung der Bufferzonen sieht man in Bild 2:
    screenshot-ärzte
    Bild 2: Bufferzonen um in der OSM vorhandene Ärzte in QGIS. Rot/Grün: OSM-Daten mit Bufferzonen (ODbL); Blau, Gelb: Ärzte aus OGD Steiermark (CC-BY-3.0 AT), Hintergrund: OpenStreetMap (CC-BY).

  4. In den OGD-Daten waren oft mehrere Punkte an exakt denselben Koordinaten, wenn sich mehrere Ärzte eine Praxis teilen. Dies ist sehr ungünstig für die OSM, da das Auswählen von Punkten mit identischen Koordinaten mit den meisten Editoren nur sehr umständlich möglich ist. Darum wurden diese Punkte mittels des QGIS-Plugins “Shift Points” etwas voneinander getrennt.
  5. Öffnen des Shapefile mittels JOSM, anpassen von Tags:
    • Umbenennen von Tags: OBJECTID→OGD-Stmk:OBJECTID; ARZTNR→OGD-Stmk:ARZTNR; EMAIL→contact:email; ORT→addr:city; PLZ→addr:postcode; addr_str2→addr:street; addr_stree→addr:housenumber; contact_ph→contact:phone; contact_fa→contact:fax; FACH→healthcare:speciality:de
    • Vor alle Kassen ein insurance:* stellen
    • Füge folgende Tags überall hinzu: addr:country=AT; healthcare=doctor; amenity=doctors; source=„Land Steiermark – data.steiermark.gv.at”
    • Je nach Fach healthcare:speciality=general,internal,orthopaedics, …
    • Löschen von ANREDE, GRDTITEL, VERLTITEL, NACHNAME, ADRCODE, STRASSE, TELEFON, FAX, RFOLGE, VORNAME

Die resultierende OSM-Datei wurde zur Begutachtung durch die OSM-Community auf Github gestellt. Nachdem auf der Mailingliste talk-at nur positive Rückmeldungen gekommen sind, wurde sie am 15.9. in die OSM importiert.

Die detaillierte Anleitung mit genaueren Zwischenschritten steht im OSM-Wiki.

In der nächsten Zeit sollten die bereits in der OSM vorhandenen Ärzte nach und nach mit den OGD-Daten ergänzt werden.
Ein Wunschtraum an die Zukunft wäre, dass auch folgende Attribute von der Daten sammelnden Stelle erhoben würden: Mobilrufnummer, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit des Zugangs. Wir aus der OSM-Community sind dem Land Steiermark sehr dankbar für die Veröffentlichung der Daten und hoffen auf weiterhin Gute Zusammenarbeit!

Echtzeitdaten der Öffis bald auch in Graz?

Die Bemühungen um die Öffnung der Daten des Öffentlichen Verkehrs in Graz schreiten voran. Hier ein kleines Update dazu.

Parallel zur Gemeinderatssitzung am 4. Juli 2013 kam es zu einem kleinen Treffen zwischen Daniela Grabe (Grünen) und mir (Stefan Kasberger) mit dem neuen Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio (FPÖ). Dabei wurde die Sachlage rund um die Öffnung der Echtzeitdaten des Öffentlichen Verkehrs – die bei der Holding Graz angesiedelt sind – kurz erörtert und die Vorteile von offenen Echtzeitdaten dargelegt.

Verkehrsdaten sind Schlüsseldaten um Open Government Data, deren Nutzen für die BürgerInnen sichtbar zu machen und deren Potential zu entfalten. Besonders für die EntwicklerInnen von Apps sind diese von hoher Relevanz.

Das Veröffentlichen der Echtzeitdaten benötigt jedoch noch eine Anpassung der IT-Infrastruktur, so die Holding Graz, die mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand verbunden ist. Somit geht es aktuell darum, wer diesen Betrag zahlt, insbesondere da die IT-Lösung auch bei einer möglichen Öffnung des Verkehrsverbundes Steiermark weiter verwendet werden könnte.

Vorteile offene Echtzeitdaten

Was spricht für Echtzeitdaten?
Der wichtigste Grund: Echtzeitdaten sind ein zentraler Service für die BürgerInnen und sie erhöhen die Kundenzufriedenheit.

Direkte Kommunikation mit den KundInnen ist im 21. Jahrhundert eine der zentralen Aufgabenbereiche eines Verkehrsunternehmens und wird von jenen auch erwartet. Besser die KundInnen wissen, dass der Bus 10 Minuten Verspätung hat und gehen somit später los, als sie warten 10 Minuten frustriert im Regen.

Warum Open Data?
Ganz einfach: Offenheit vereinfacht das Benutzen von Daten.

Egal ob EntwicklerInnen oder NutzerInnen, alle profitieren von einem einfachen und effizienten Rahmen. Durch Open Data kann die Zeit die sonst in bürokratische und rechtliche Abläufe gesteckt wird in das Produkt fließen, aber auch technische Anpassungen sind durch die Open Data Standards gering.
Weiters sind viele der Fragestellungen und Verwendungszwecke von Daten oftmals gar nicht auf den ersten Blick erkennbar, wie zum Beispiel die Bedürfnisse von älteren Personen, Kindern, Blinden oder andersweitig körperlich eingeschränkten Menschen. Hier kann ein offener, innovativer Prozess mehr Ideen und Know-How einbeziehen als ein geschlossener.
Wirklich mächtig werden offene Daten aber erst durch die Kombination mit anderen Daten. Zum Beispiel, wenn die Öffi-Daten mit den Straßennetzen und touristischen Orten verbunden werden. So können Anwendungen entwickelt werden, die egal welche Fortbewegungsmöglichkeit ich nehme (Auto, Bim, Fuß, Rad, etc.) und wie oft ich umsteige, die richtige Ankunftszeit prognostizieren.

Patrick Wolowicz von offene-oeffis.at hat dazu einen schönen Blog-Artikel verfasst, in dem er sich detailierter mit den Vorteilen von offenen Öffi Daten auseinandersetzt.

Das Treffen war sehr konstruktiv und Mario Eustacchio hat sein Wohlwollen gegenüber der Sache ausgedrückt. Er wird sich die nächsten Tage mit der Holding Graz treffen, die geäußerten Positionen ansprechen und, wenn keine Einwände kommen, versuchen eine Lösung zu finden. Wir werden euch dazu sicher am laufenden halten und den Entwicklungen folgen. Hoffentlich gibt es somit die Echtzeitdaten der Öffis demnächst auch in Graz, so wie schon in Linz und ab August in Wien der Fall.

Autor: Stefan Kasberger, Student Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Geographie, Koordinator der Open Science Arbeitsgruppe der Open Knowledge Foundation Österreich und Mit-Organisator des offenen OGD-Stammtisches in Graz.

Steiermark hat jetzt ein eigenes Open Government Data Portal

Seit knapp einem Monat hat auch das Land Steiermark ein Open Government Data Portal. Hier erste Erfahrungen der Grazer Open Data Community damit.

Leider mit etwas wenig öffentlicher Aufmerksamkeit ging vor über einem Monat das OGD Portal des Landes Steiermark online. Wir haben jenes am 5. April während FOSSGIS Easter Hack durch Zufall gefunden – und uns sogleich die Nutzbarkeit der Daten für Visualisierungen und OpenStreetMap angesehen. Auch bei der steirischen OGD Initiative wurde wieder die Creative Commons by Lizenz verwendet, die ein einfaches Nutzen für aller User ermöglicht.

Erste Datensichtung

Zu Beginn sind jetzt einmal 41 Datensätze online. Darunter von anderen österreichischen OGD Portalen Bekanntes, wie unterschiedliche Points of Interests (POI’s; z. B. Park & Ride), Wahlergebnisse und demographische Daten.
Wie immer haben wir uns besonders über die Geodaten gefreut, den Shapes zu Gewässern, Radwege, Straßenwege, Gemeindegrenzen und Naturschutzgebiete, sowie dem Flächenwidmungsplan. Als Besonderheit kann die Freigabe der Luftgütedaten, dem jährlichen Holzeinschlag und den Gemeindekennzahlen angesehen werden, worüber wir uns besonders gefreut haben.

Holzeinschlag

Zum Holzeinschlag hat tyrasd eine erste Karte gezeichnet und in ein GitHub Repository geladen (pdf, ods).

Diagramm Holzeinschlag Steiermark 2012

Holzeinschlag Steiermark 2012

Weiters wurden alle Datensätze von Michael Maier (species) aus Gründen der Redundanz auch in einem eigenen GitHub Repository gesichert.

OpenStreetMap

Für die OpenStreetMap-Community sind die neuen Daten eine sehr willkommene Ergänzung! Besonders freuen wir uns über folgende Datensätze:

  • Abfallwirtschaftliche Anlagen
  • Apotheken, Niedergelassene Ärzte, Krankenanstalten
  • Bildungsstandorte
  • Feuerwehr, Gemeindeämter, Landesdienststellen, Polizeiinspektionen
  • Gewässernetz, Radwege
  • Landschaftsschutzgebiete
  • Naturdenkmäler
  • Öffentliche Freibäder

Die Daten liegen erfreulicherweise in einem Format (Vektor, Shapefile) vor, der die Nutzung in der OpenStreetMap sehr einfach macht. Allerdings wünschen wir uns zusätzlich noch eine Versionierung der Daten, und dass ältere Datensätze weiterhin zur Verfügung stehen. Darum haben wir die Daten bereits teilweise ins OpenStreetMap-XML-Format umgewandelt und auf github zur Verfügung gestellt. Damit kann die zeitliche Veränderung der Daten (Neue oder geschlossene POIs, Veränderungen in Wasserläufen oder Landwidmungen…) erst dargestellt werden.

Als Beispiel hier der Datensatz der Abfallwirtschaftliche Anlagen auf der OpenStreetMap visualisiert:

Abfallwirtschaftsanlagen Steiermark - Data CC-BY Land Steiermark, ODbL OpenStreetMap and Contributors, Hintergrund CC-BY-SA OpenStreetMap

Abfallwirtschaftsanlagen Steiermark – Data CC-BY Land Steiermark, ODbL OpenStreetMap and Contributors, Hintergrund CC-BY-SA OpenStreetMap

Ganz besonders freuen wir uns über die CC-BY Lizenz, die das Nutzen der Daten in der OpenStreetMap problemlos möglich macht. In den nächsten Monaten werden wir mit Sicherheit die OpenStreetMap mit vielen dieser Datensätze ergänzen!

Feedback

Bei der Datenschau wurden auch ein paar kleine Fehler gefunden und es ergaben sich ein paar Fragen.

Ein Problem, welches immer wieder auftritt ist das Verwenden eines falschen Zeichen-Encodings. Damit internationale Interoperabilität möglich ist und um unnötige und schwerfällige Konvertierungen zwischen unterschiedlichen Zeichensätzen zu vermeiden hat sich hier UTF-8 als weltweiter Standard etabliert. Dabei besonders problematisch ist, dass falsches Encoding von vielen NutzerInnen nicht als jenes erkannt wird, sondern der Datensatz als kaputt oder fehlerhaft eingeschätzt wird. Dies führt oft dazu, dass die Daten, obwohl benötigt, aus Unsicherheit heraus nicht verwendet werden und die Datenqualität an sich in Frage gestellt wird.

Nachdem wir unser Feedback an OGD Steiermark weiter gegeben haben, kam bereits innerhalb weniger Tage eine Antwort retour. Es wurde das Behandeln der Probleme zugesichert, wie auch unsere Fragen beantwortet wurden. Hier vielen Dank an die Leute aus der Verwaltung die sich hier für Open Government Data einsetzen und dies. Freuen uns schon auf die nächsten Datensätze und weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Community.

FOSSGIS Easter Hack @ Spektral

Artikel ursprünglich veröffentlicht auf openscience.alpine-geckos.at.

Am 4. + 5. April lädt das Open Science Projekt im Spektral in Graz zu einer FOSSGIS Hack-Session ein. Die Inhalte sind ausgerichtet auf komplette Anfänger.

Bei dieser 2-tägigen Free & Open Hack Session dreht sich alles um freie und offene Software im Geoinformatik Bereich, angefangen bei der Datensammlung über die Analyse bis hin zur Präsentation im Web und auf mobilen Geräten.

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Ablauf

Die beiden Tagen wenden sich explizit den Anfängen zu und wollen einen Einblick in die Arbeitsschritte eines räumlichen Informationsverarbeitungs-Systems liefern. Dazu werden Daten und eine kleine Einführung in die jeweiligen Technologien vorbereitet. Nach diesen ersten gemeinsamen Schritten kann sich jedeR für sich mit den unterschiedlichen Aspekten und Technologien beschäftigen. Das gute dabei ist: Es sind andere Leute im Raum die man bei Problemen fragen kann.

Vorbereitet werden einführende Beispiele, Code-Snippets und Datensätze für die jeweiligen Tools, die gemeinsam vor Ort erweitert werden soll. So soll in klassischer Hacker-Manier Wissen gesammelt und auch anderen über ein GitHub Repository geteilt werden.

Donnerstag, 4. April: Beginn 11h mit gemeinsamen Frühstück und kennen lernen. Je nach Interesse kurze Einführung in postgreSQL + postGIS, Quantum GIS, Leaflet und GitHub mit Fragen und Diskussion (13-15h). Danach offenes Arbeiten mit Open End. Aufpassen: Am DO sind wir in der Gallerie im Keller untergebracht!
Freitag, 5. April: Beginn 11h mit gemeinsamen Frühstück. Ganzen Tag offenes Arbeiten mit Open End.

FOSSGIS Software und Open Data

Dabei werden unterschiedliche Technologien angerissen und verwendet:

  • Quantum GIS mit Erweiterungen (GRASS, fTools, Python Konsole, etc) als Software für Analysen und Visualisierungen
  • postgreSQL mit postGIS für die Bereitstellung der Daten in einer räumlichen Datenbank
  • Die Statistik Sprache R für fortgeschrittene räumlich-statistische Analyse
  • JavasScript und die Geo-Libraries Leaflet, OpenLayers und Kartograph
  • Git und GitHub zur Softwareversionierung

Es ist auf jeden Fall gut, sich bereits im Vorfeld ein bisschen mit den Technologien auseinander zu setzen und die benötigte Software zu installieren. Dazu werden wir ein paar Tage vor der Hack Session noch einen kleinen Artikel auf openscience.alpine-geckos.at online gestellt, in dem die wichtigsten Dinge (Quellen, Tutorials, etc.) erwähnt sind.

Speichern eines WFS Layers als Shapefile.

Speichern des WFS als Shapefile.

Als Datenquellen werden die offenen Daten der Stadt Graz und OpenStreetMap, sowie andere frei lizenzierte Daten verwendet.

Es gibt auch ein OKFNPad, in dem Ideen, Wünsche und Fragen gesammelt werden können. Location ist das Spektral am Lendkai 45 in Graz.

Geo-Kolloquium

Im Rahmen des Geo-Kolloquium im Sommersemester 2013 fanden am 20.3. an der TU Graz Vorträge zum Thema OpenStreetMap statt.

Dabei gab es zuerst zwei halbstündige Vorträge:

  • OpenStreetMap – Die freie Wiki-Weltkarte
    eine Einführung in OSM für Geografen von Michael Maier, OpenStreetMap Graz
  • OpenStreetMap in Lehre und Forschung – Best Practice Beispiele
    Gernot Paulus, FH Kärnten, Villach

Danach folgten drei Kurzbeiträge von Gregor Zahrer, Clemens Strauss und Stefan Kasberger.

Als Überraschung wurde von Herrn Mörth vom Land Steiermark der Start eines Open Government Data Portals ab Mitte April angekündigt!

Die Veranstaltung klang bei steirischem Buffet und Wein bei interessanten Diskussionen gemütlich aus.

Die Folien zu den Vorträgen gibts hier: