Map your Hood!

Kartier dein Grätzl. Gemeinsam wird am 25. März der Bezirk Gries in Graz mit Hilfe von OpenStreetmap kartiert, der Wikipedia für Karten.

am Sonntag in aller Frische im Stockwerk Coworking Space

Du findest auch dein Viertel sollte auf den Karten dieser Welt gut abgebildet sein? Oder du möchtest einfach dabei mit helfen, dass deine Nachbarschaft möglichst korrekt abgebildet ist und diese Informationen allen Bürger_innen frei zur Verfügung stehen? Dann komm doch einfach am 25. März um 14h ins Büro der Nachbarschaften und kartier gemeinsam mit anderen den Bezirk Gries in Graz. Zuerst wird euch gezeigt, wie man Orte (z. B. Restaurants, Straßen, Flüße) im Gelände sammelt und danach in die OpenStreetMap einträgt. Es ist keinerlei Vorwissen oder Erfahrung notwendig. Speziell werden die Restaurants näher angesehen und eventuelle Fehler korrigiert sowie fehlende Informationen in die OpenStreetMap ergänzt. Wieviele Kebab-Buden gibt es in Gries? Kann das Restaurant mit dem Rollstuhl passiert werden? Das Geniale daran: die Daten die gemeinsam gesammelt und eingetragen werden, stehen danach auch allen frei zur Verfügung und können von Leuten aus Gries genauso wie von Apps sowie auch der Wissenschaft weltweit frei verwendet werden.

Ablauf

  • Einführung OpenStreetMap und die Bearbeitungs-Software JOSM
  • Datenerhebung im Gelände
  • Erhobene Daten in die OpenStreetMap eintragen

Details

Datum: 25. März 2016, 14-18h. Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter statt (kein Regen). Ersatztermin für Schlechtwetter ist der 8. April
Ort: Büro der Nachbarschaften, Kernstockgasse 20, 8020 Graz-Gries
GitHub Repository: Gesamter Ablauf sowie Materialien für Mapping Party.
Anmeldung
Keine Vorkenntnisse notwendig.

Mitbringen

  • Laptop mit Maus und Netzteil
  • Cam: Smartphone oder DigiCam → voll aufladen. Für Fotos von Hausfront und eventuell Öffnungszeiten-Schild. Es wird nur eine Cam pro Gruppe gebraucht.
  • Fahrrad: für weiter weg gelegene Gebiete. Brauchen nicht alle.

© OpenStreetMap contributors (CC BY-SA)© OpenStreetMap contributors (CC BY-SA)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen openscienceASAP, Open Knowledge Austria, Open Science @ Uni Graz, Alternativreferat ÖH Uni Graz, Basisgruppe Geographie Uni Graz und OpenStreetMap Graz.

Vielen herzlichen Dank an das Büro der Nachbarschaften für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten.

13. OGD-Meetup

Am 23.2.2016 fand nach langer Pause wieder ein OGD Treffen statt, diesmal bei der ITG Graz am Gadollaplatz.

Es wurde kombiniert mir der Vorstellung des Projekts ADEQUATe (Qualität auf offenen Datenportalen http://www.adequate.at/ ) durch Vertreter der Donau-Uni Krems/SWC. Die Folien zu findet man hier als PDF (CC-BY-3.0 AT).

Das Protokoll des Treffens gibts hier: Link zum Pad.

Die OGD-Treffen werden ab jetzt ca. 3× Jährlich stattfinden, das Nächste vor dem Sommer.

gutetaten-marker

GuteDaten Hackathon Graz

Open Knowledge Österreich lädt am 28. November zu einem Open Data Hackathon ins Spektral ein. Im Zuge des Projektes “Gute Taten für gute Daten” werden unterschiedlichste Daten gemeinsam befreit werden.

Dabei sollen Datensätze aus ihren verschlossenen Formaten (z.B. PDFs) geholt und in strukturierte, maschinenlesbare Datensätze umgewandelt werden. Diese werden dann der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, in Kontext gesetzt und analysiert werden. So wurde das schon mit 25 Datensätzen gemacht, darunter Asyl in Österreich, Entwicklungshilfe und Waffenexporte. Damit wird zu einer transparenten Diskussion in der Öffentlichkeit beigetrage, die auf tatsächlichen Fakten aufbaut, anstatt auf Falschinformation und Hörensagen.

Samstag, 28. November 2015, 12 – 19 Uhr
im Spektral, Lendkai 45, 8020 Graz
Mehr Infos.

OGD-Meetup #10

Heute fand im Resowi der Karl-Franzens-Universität das 10. OGD Graz Meetup statt. Dabei wurde Open Access auf der Hauptbibliothek der KFU vorgestellt, sowie die letzte Woche beim OGD-Gremium der Stadt Graz gehaltenen Community-Präsentationen nocheinmal gehalten.

Das Protokoll findet sich hier. Die Präsentation wurden auf Github veröffentlicht – hier die Links zu den einzelnen Vorträgen:

Grazer Bäume

Vor einiger Zeit hat die Stadt Graz im Rahmen ihrer Open Government Data Initiative einen interessanten Datensatz veröffentlicht: den Baumkataster. In diesem Befinden sich die Standorte, Eigenschaften und weitere Merkmale von Bäumen, die von der Holding Graz gepflegt werden. Wir haben uns diesen Datensatz einmal genauer angeschaut:

Der Baumkataster beinhaltet aktuell 17.603 Bäume. Alle Bäume sind über ihre Art klassifiziert (sowohl über den deutschen als auch den botanischen Namen). Am häufigsten kommt dabei wenig überraschend die Gewöhnliche Rosskastanie vor (2330 mal), gefolgt von Spitzahorn (1076) und Winterlinde (946). Deutlich in der Mehrzahl sind Laubbäume (92%) im Vergleich zu Nadelbäumen (8%). Der Baumkataster beinhaltet noch weitere Informationen wie das Pflanz- und Entnahmejahr, eventuelle Baumpatenschaften oder sonstige Bemerkungen.

Wir haben uns daran gemacht, die Grazer Bäume auch in Form einer Karte aufzuarbeiten. Jeder der über 17.000 Bäume ist anklickbar, um weitere Informationen über den jeweiligen Baum zu erfahren.

Screenshot Visualisierung
Screenshot Visualisierung. Baumdaten CC-BY Stadt Graz; Hintergrund CC-BY-SA, Data © OpenStreetMap contributors.

Laum- bzw. Nadelbäume sind über die verschiedenen Symbole dargestellt. Zusätzlich sind gefällte Bäume als Kreuze, Naturdenkmale als Sterne und Anderes als Quadrate eingezeichnet. Die Größe der Symbole gibt das Alter der Bäume an (ein großes Symbol steht für einen älteren Baum).

Der Quellcode der Karte befindet sich, natürlich als Open Source, auf GitHub. Dort findet man auch Informationen und Links zur Aufarbeitung der OGD Graz Daten und der Technik hinter der Karte.

Gastbeitrag von Martin Raifer

Wiki Loves Earth – Ein Fotowettbewerb zur Vermehrung offener Daten

Der Mai steht bei der Wikipedia und ihrer Betreiberstiftung Wikimedia
ganz im Zeichen der Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete. Im Rahmen
des Fotowettbewerbs WikiLovesEarth wird die Community dazu aufgefordert, Natur zu fotografieren und die Fotos unter freie Lizenz zu stellen. Neben der freien Lizenz ist die
wichtigste Teilnahmebedingung, dass das abgebildete Objekt auf einer
der vielen Listen zu finden ist, welche in der Wikipedia eigens für
diesen Wettbewerb angelegt wurden.

Die Listen sind dabei schon vorausgefüllt, beschreiben das geschützte
Objekt und geben die genauen Geokoordinaten an, mit denen sich die
Community an die richtige Stelle lotsen lassen kann. Die Daten dazu
stammen zum größten Teil aus den Open-Government-Data-Portalen der
Länder. Als Beispiel seien hier die Listen der geschützten
Landschaftsteile zu erwähnen, z.B. in Graz, wo der Datensatz „Geschützte Landschaftsteile“ des Landes Steiermark verwendet wird.

Dieses Projekt zeigt sehr schön, wie sich offene Daten, die von der
Verwaltung kommen und Inhalte, die von der Community bewusst unter
freie Lizenzen gestellt werden, einander ergänzen können um einen
Mehrwert zu schaffen. Die Daten der Verwaltung bildet dabei die
Grundlage und ermöglicht oder vereinfacht die Partizipation der
Community. Umgekehrt machen aber erst die Fotos der Community die
Datensätze zu einem anschaulichen Portal, das in der Wikipedia einer
breiten Öffentlichkeit zugänglich wird.

Gastbeitrag von Stefan Tiran

8. Offener Open Government Data-Stammtisch

Am 20.5. findet das 8. OGD-Meetup Graz statt, diesmal am Institut für Geographie und Raumforschung (Heinrichstraße 36).

Eingeladen sind alle, die sich für Offene Daten interessieren, egal ob Anwender, Entwickler oder Forscher.

Offizieller Beginn ist um 18:00, ab 17:30 (Vorschlag) gibt es die Möglichkeit technische oder spezifische Fragen zu den einzelnen Datensätzen zu stellen.

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Heinrichstraße 36

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Heinrichstraße 36 47.078912, 15.448955

Die Ankündigung auf der OGD-Graz-Seite findet man hier.

Open Data Mailingliste Graz

Neue OGD Graz Mailingliste

Bisher lief die Kommunikation zu OGD Graz über die Mailingliste der Open Knowledge Foundation Österreich (Vielen Dank für die bisherige Nutzung!). Da der Traffic auf okfn-at inzwischen jedoch sehr gewachsen ist, entschied man sich beim letzten OGD Meetup für eine eigene OGD Graz-Mailingliste. Ankündigungen zu OGD-Treffen für Graz (und Steiermark) sowie allfälliges findet man nun hier:

https://mlist.tugraz.at/mailman/listinfo/opendatagraz

Die Mailingliste ist grundsätzlich offen, neue Teilnehmer werden durch einen Administrator so schnell wie möglich freigeschalten.
Vielen Dank an Keith Andrews für das einrichten der Mailingliste!

Hilf mit, eine internationale und offene Datenbank zu Nahrungsmittel aufzubauen!


Am Samstag werden gemeinsam Informationen zu Lebensmitteln gesammelt und als Open Data allen online zur Verfügung gestellt.

OpenFoodFacts – die OpenData Plattform für Lebensmittel gestartet

Die erst kürzlich gestartete Plattform OpenFoodFacts hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen wie Inhaltsstoffe, Name, Nährwert mitsamt Bilder zu sammeln und allen zugänglich zu machen. Dies passiert mittels Crowdsourcing, also dem gemeinsamen Sammeln der Masse – also gleich wie bei Wikipedia oder OpenStreetMap. Die weltweite Initiative hat auch eine Unterseite für Österreich, die Eintragungen halten sich dort jedoch noch in Grenzen.

Dies soll sich am Samstag dem 1. März ändern. Gemeinsam werden am Nachmittag die Supermärkte rund um das Spektral abgeklappert um Lebensmittel in die Plattform ein zu tragen. Am leichtesten geht das natürlich vor Ort mittels App (iPhone, Android, Windows), aber auch mit einer DigiCam ist es kein Problem. Schwerpunkt wird das Eintragen von Yoghurts sein, zu welchem am OpenDataDay das Projekt Where is my yoghurt? gestartet wurde. Helft mit beim großen Yoghurt Test!

Wie so ein fertiger Eintrag aussehen kann, ist in meinem ersten Eintrag ersichtlich. War damit mitsamt Anmeldung in weniger als 10 Minuten fertig. Geht also wirklich sehr schnell und einfach.

Offene Daten ermöglichen informierten Konsum

JedeR weiß die Bedeutung der E Nummern für Nahrungsmittelzusätze wie E951 für Aspartam, richtig? Es sind ja nur 1500 an der Zahl…
Die erste sinnvolle Sache die mit den Daten angefangen werden kann, ist die Information dahinter zu entschlüsseln, zu erklären und einem näher zu bringen – wie zum Beispiel die Risiken die damit verbunden oder welche Produktionsbedingungen damit verbunden sind.

Die Daten helfen einem auch beim Suchen des passenden Yoghurts (ohne spezifische Allergene) ohne alle Produkte händisch vergleichen zu müssen. So kann schnell ein Überblick über die tauglichen Produkte gewonnen werden.

Generell ist das Vergleichen von Produkten dadurch viel einfacher, was zu informierterem Konsum führt. Nicht zu vergessen ist auch der Nutzen für die Wissenschaft für Analysen und Visualisierungen.

Die Offenheit bei dem Projekt ist durch das Verwenden der Database Contents Licence 1.0 für Inhalt und Daten, und der Creative Commons Namensnennung-Sharealike Lizenz für Photos gesichert. So ist das nachhaltige und einfache Nutzen der Daten für alle sicher gestellt.

Und zum Abschluss wird natürlich gemeinsam Yoghurt geschlemmt. 🙂

Wo und Wann?

Treffpunkt: Spektral, Lendkai 45
Datum: 1. März 2014
Start: 13 Uhr
Vorbereitung: Account auf OpenFoodFacts erstellen
Mitnehmen: Smartphone mit installierter App oder DigiCam. Laptop zum Eintragen ist auch nicht verkehrt.

icon-car.pngKML-LogoFullscreen-LogoQR-code-logoGeoJSON-LogoGeoRSS-LogoWikitude-Logo
Spektral

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Spektral 47.075456, 15.433078