Open Data Mailingliste Graz

Neue OGD Graz Mailingliste

Bisher lief die Kommunikation zu OGD Graz über die Mailingliste der Open Knowledge Foundation Österreich (Vielen Dank für die bisherige Nutzung!). Da der Traffic auf okfn-at inzwischen jedoch sehr gewachsen ist, entschied man sich beim letzten OGD Meetup für eine eigene OGD Graz-Mailingliste. Ankündigungen zu OGD-Treffen für Graz (und Steiermark) sowie allfälliges findet man nun hier:

https://mlist.tugraz.at/mailman/listinfo/opendatagraz

Die Mailingliste ist grundsätzlich offen, neue Teilnehmer werden durch einen Administrator so schnell wie möglich freigeschalten.
Vielen Dank an Keith Andrews für das einrichten der Mailingliste!

Hilf mit, eine internationale und offene Datenbank zu Nahrungsmittel aufzubauen!


Am Samstag werden gemeinsam Informationen zu Lebensmitteln gesammelt und als Open Data allen online zur Verfügung gestellt.

OpenFoodFacts – die OpenData Plattform für Lebensmittel gestartet

Die erst kürzlich gestartete Plattform OpenFoodFacts hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen wie Inhaltsstoffe, Name, Nährwert mitsamt Bilder zu sammeln und allen zugänglich zu machen. Dies passiert mittels Crowdsourcing, also dem gemeinsamen Sammeln der Masse – also gleich wie bei Wikipedia oder OpenStreetMap. Die weltweite Initiative hat auch eine Unterseite für Österreich, die Eintragungen halten sich dort jedoch noch in Grenzen.

Dies soll sich am Samstag dem 1. März ändern. Gemeinsam werden am Nachmittag die Supermärkte rund um das Spektral abgeklappert um Lebensmittel in die Plattform ein zu tragen. Am leichtesten geht das natürlich vor Ort mittels App (iPhone, Android, Windows), aber auch mit einer DigiCam ist es kein Problem. Schwerpunkt wird das Eintragen von Yoghurts sein, zu welchem am OpenDataDay das Projekt Where is my yoghurt? gestartet wurde. Helft mit beim großen Yoghurt Test!

Wie so ein fertiger Eintrag aussehen kann, ist in meinem ersten Eintrag ersichtlich. War damit mitsamt Anmeldung in weniger als 10 Minuten fertig. Geht also wirklich sehr schnell und einfach.

Offene Daten ermöglichen informierten Konsum

JedeR weiß die Bedeutung der E Nummern für Nahrungsmittelzusätze wie E951 für Aspartam, richtig? Es sind ja nur 1500 an der Zahl…
Die erste sinnvolle Sache die mit den Daten angefangen werden kann, ist die Information dahinter zu entschlüsseln, zu erklären und einem näher zu bringen – wie zum Beispiel die Risiken die damit verbunden oder welche Produktionsbedingungen damit verbunden sind.

Die Daten helfen einem auch beim Suchen des passenden Yoghurts (ohne spezifische Allergene) ohne alle Produkte händisch vergleichen zu müssen. So kann schnell ein Überblick über die tauglichen Produkte gewonnen werden.

Generell ist das Vergleichen von Produkten dadurch viel einfacher, was zu informierterem Konsum führt. Nicht zu vergessen ist auch der Nutzen für die Wissenschaft für Analysen und Visualisierungen.

Die Offenheit bei dem Projekt ist durch das Verwenden der Database Contents Licence 1.0 für Inhalt und Daten, und der Creative Commons Namensnennung-Sharealike Lizenz für Photos gesichert. So ist das nachhaltige und einfache Nutzen der Daten für alle sicher gestellt.

Und zum Abschluss wird natürlich gemeinsam Yoghurt geschlemmt. :)

Wo und Wann?

Treffpunkt: Spektral, Lendkai 45
Datum: 1. März 2014
Start: 13 Uhr
Vorbereitung: Account auf OpenFoodFacts erstellen
Mitnehmen: Smartphone mit installierter App oder DigiCam. Laptop zum Eintragen ist auch nicht verkehrt.

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Spektral

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Spektral 47.075456, 15.433078

Einladung zum 6. Open Government Data Meetup Graz

Das 6. Open Government Data Meetup in Graz mit der Stadt Graz und dem
Land Steiermark findet am 19.11.2013 um 18:00 statt. Ort ist diesmal das
Rathaus, im Mediacenter (2.Stock, Stiege rechts hinauf) – vom Bürgermeisteramt auf Vorschlag von MagDir Mag Haidvogl arrangiert.

Agenda und Pad für Protokoll gibts hier :
http://pad.okfn.org/p/ogdgrazmeetup06

Das übernächste Meetup findet dann an der FH Joanneum statt.

Import der Ärzte aus den OGD-Steiermark-Daten in die OpenStreetMap

Es wurden vom Land Steiermark seit einiger Zeit alle steirischen Ärzte unter OGD zur Verfügung gestellt. Am OGD-Portal werden 2440 Punkte unter CC-BY als Shapefile zur Verfügung gestellt. In den Daten sind alle Praxen der derzeit praktizierenden Ärzte (2005 Personen) enthalten. Die Daten enthalten die Koordinaten (in WGS84), Adresse, Vor- und Nachname und Titel, Kontaktdaten (Telefon/Fax, Email, Webseite) sowie die Krankenkassen – eine sehr gute Datenbasis für einen Import in die OSM.
alle-ogd

Bild 1: Ärzte aus OGD Steiermark mit QGIS visualisiert. Punkte: Land Steiermark – data.steiermark.gv.at (CC-BY-3.0 AT); Hintergrund: OpenStreetMap (CC-BY); Steiermark-Grenze: OpenStreetMap (ODbL).

Die Rohdaten der Ärzte sowie die zum Import nötigen Zwischendaten sind auf Github zu finden.

 Ablauf des Imports

Es sollten nur die Daten automatisch importiert werden, wo sich in der OSM in einem gewissen Umkreis kein Arzt befindet. Der Vergleich wird mittels Bufferzonen in QGIS gemacht:

  1. Vorverarbeiten des Shapefiles vom Land mit QGIS und vielen Regular Expressions:
    • Neue Spalten für Adressentrennung in Straße und Hausnummer (+ Strasse → Straße etc.),
    • Telefon und Faxnummern vereinheitlichen (auf „+43 Ortsvorwahl Nummer-Durchwahl”)
    • Händisch Telefonnummern kontrollieren (Vorwahl hinzu etc.), Mobilnummern von FAX auf contact:mobile umlegen
    • „name” zusammensetzen aus: „GRDTITEL VERLTITEL VORNAME NACHNAME”
    • Spalte „insurance” anlegen, und da alle Inhalte der Kassen als csv rein.
  2. OSM-Daten für QGIS vorbereiten:
    • Alle in der OSM vorhandenen Ärzte mittels Overpass holen: http://overpass-turbo.eu/s/10H
    • In JOSM laden
    • Alle löschen, die außerhalb der Steiermark sind
    • Speichern als GeoJSON für QGIS
  3. Bufferzonen um die OSM-Daten anlegen:
    • Menü Vector → Geoprocessing → Buffer erstellen, Distance: 0.00018
    • Menü Vector → Analysis → Points in Polygon
    • Selektierte Punkte speichern, diese müssen händisch importiert werden
    • Auswahl invertieren, speichern für automatischen Import

    Eine Visualisierung der Bufferzonen sieht man in Bild 2:
    screenshot-ärzte
    Bild 2: Bufferzonen um in der OSM vorhandene Ärzte in QGIS. Rot/Grün: OSM-Daten mit Bufferzonen (ODbL); Blau, Gelb: Ärzte aus OGD Steiermark (CC-BY-3.0 AT), Hintergrund: OpenStreetMap (CC-BY).

  4. In den OGD-Daten waren oft mehrere Punkte an exakt denselben Koordinaten, wenn sich mehrere Ärzte eine Praxis teilen. Dies ist sehr ungünstig für die OSM, da das Auswählen von Punkten mit identischen Koordinaten mit den meisten Editoren nur sehr umständlich möglich ist. Darum wurden diese Punkte mittels des QGIS-Plugins “Shift Points” etwas voneinander getrennt.
  5. Öffnen des Shapefile mittels JOSM, anpassen von Tags:
    • Umbenennen von Tags: OBJECTID→OGD-Stmk:OBJECTID; ARZTNR→OGD-Stmk:ARZTNR; EMAIL→contact:email; ORT→addr:city; PLZ→addr:postcode; addr_str2→addr:street; addr_stree→addr:housenumber; contact_ph→contact:phone; contact_fa→contact:fax; FACH→healthcare:speciality:de
    • Vor alle Kassen ein insurance:* stellen
    • Füge folgende Tags überall hinzu: addr:country=AT; healthcare=doctor; amenity=doctors; source=„Land Steiermark – data.steiermark.gv.at”
    • Je nach Fach healthcare:speciality=general,internal,orthopaedics, …
    • Löschen von ANREDE, GRDTITEL, VERLTITEL, NACHNAME, ADRCODE, STRASSE, TELEFON, FAX, RFOLGE, VORNAME

Die resultierende OSM-Datei wurde zur Begutachtung durch die OSM-Community auf Github gestellt. Nachdem auf der Mailingliste talk-at nur positive Rückmeldungen gekommen sind, wurde sie am 15.9. in die OSM importiert.

Die detaillierte Anleitung mit genaueren Zwischenschritten steht im OSM-Wiki.

In der nächsten Zeit sollten die bereits in der OSM vorhandenen Ärzte nach und nach mit den OGD-Daten ergänzt werden.
Ein Wunschtraum an die Zukunft wäre, dass auch folgende Attribute von der Daten sammelnden Stelle erhoben würden: Mobilrufnummer, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit des Zugangs. Wir aus der OSM-Community sind dem Land Steiermark sehr dankbar für die Veröffentlichung der Daten und hoffen auf weiterhin Gute Zusammenarbeit!

Echtzeitdaten der Öffis bald auch in Graz?

Die Bemühungen um die Öffnung der Daten des Öffentlichen Verkehrs in Graz schreiten voran. Hier ein kleines Update dazu.

Parallel zur Gemeinderatssitzung am 4. Juli 2013 kam es zu einem kleinen Treffen zwischen Daniela Grabe (Grünen) und mir (Stefan Kasberger) mit dem neuen Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio (FPÖ). Dabei wurde die Sachlage rund um die Öffnung der Echtzeitdaten des Öffentlichen Verkehrs – die bei der Holding Graz angesiedelt sind – kurz erörtert und die Vorteile von offenen Echtzeitdaten dargelegt.

Verkehrsdaten sind Schlüsseldaten um Open Government Data, deren Nutzen für die BürgerInnen sichtbar zu machen und deren Potential zu entfalten. Besonders für die EntwicklerInnen von Apps sind diese von hoher Relevanz.

Das Veröffentlichen der Echtzeitdaten benötigt jedoch noch eine Anpassung der IT-Infrastruktur, so die Holding Graz, die mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand verbunden ist. Somit geht es aktuell darum, wer diesen Betrag zahlt, insbesondere da die IT-Lösung auch bei einer möglichen Öffnung des Verkehrsverbundes Steiermark weiter verwendet werden könnte.

Vorteile offene Echtzeitdaten

Was spricht für Echtzeitdaten?
Der wichtigste Grund: Echtzeitdaten sind ein zentraler Service für die BürgerInnen und sie erhöhen die Kundenzufriedenheit.

Direkte Kommunikation mit den KundInnen ist im 21. Jahrhundert eine der zentralen Aufgabenbereiche eines Verkehrsunternehmens und wird von jenen auch erwartet. Besser die KundInnen wissen, dass der Bus 10 Minuten Verspätung hat und gehen somit später los, als sie warten 10 Minuten frustriert im Regen.

Warum Open Data?
Ganz einfach: Offenheit vereinfacht das Benutzen von Daten.

Egal ob EntwicklerInnen oder NutzerInnen, alle profitieren von einem einfachen und effizienten Rahmen. Durch Open Data kann die Zeit die sonst in bürokratische und rechtliche Abläufe gesteckt wird in das Produkt fließen, aber auch technische Anpassungen sind durch die Open Data Standards gering.
Weiters sind viele der Fragestellungen und Verwendungszwecke von Daten oftmals gar nicht auf den ersten Blick erkennbar, wie zum Beispiel die Bedürfnisse von älteren Personen, Kindern, Blinden oder andersweitig körperlich eingeschränkten Menschen. Hier kann ein offener, innovativer Prozess mehr Ideen und Know-How einbeziehen als ein geschlossener.
Wirklich mächtig werden offene Daten aber erst durch die Kombination mit anderen Daten. Zum Beispiel, wenn die Öffi-Daten mit den Straßennetzen und touristischen Orten verbunden werden. So können Anwendungen entwickelt werden, die egal welche Fortbewegungsmöglichkeit ich nehme (Auto, Bim, Fuß, Rad, etc.) und wie oft ich umsteige, die richtige Ankunftszeit prognostizieren.

Patrick Wolowicz von offene-oeffis.at hat dazu einen schönen Blog-Artikel verfasst, in dem er sich detailierter mit den Vorteilen von offenen Öffi Daten auseinandersetzt.

Das Treffen war sehr konstruktiv und Mario Eustacchio hat sein Wohlwollen gegenüber der Sache ausgedrückt. Er wird sich die nächsten Tage mit der Holding Graz treffen, die geäußerten Positionen ansprechen und, wenn keine Einwände kommen, versuchen eine Lösung zu finden. Wir werden euch dazu sicher am laufenden halten und den Entwicklungen folgen. Hoffentlich gibt es somit die Echtzeitdaten der Öffis demnächst auch in Graz, so wie schon in Linz und ab August in Wien der Fall.

Autor: Stefan Kasberger, Student Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Geographie, Koordinator der Open Science Arbeitsgruppe der Open Knowledge Foundation Österreich und Mit-Organisator des offenen OGD-Stammtisches in Graz.

Open Week Graz #3 vom 15. bis 20. Juli

Die Open Week Graz #3 findet vom 15. – 20. Juli statt. Schwerpunkt ist dabei Open Design und Open Hardware, von 3D-Drucker über Lautsprecher nähen bis zu Microcontroller.

Die dritte Open Week Graz (Was ist eine Open Week?) findet vom 15. bis 19. Juli wieder im Spektral in Graz statt und klingt am 20. Juli mit einem Auswärtsspiel im Metalab in Wien aus.

Der Schwerpunkt liegt bei Open Hardware (freie Baupläne) und Open Design (offenes Produktdesign in Software und Hardware), wozu es einen 3D-Drucker Workshop und einen Open Design Workshop geben wird.

Daneben wird aber auch über Openness im Städtischen Raum diskutiert, Matelade gekocht, mit der OpenStreetMap Community “gemapt” – und das #webbier lädt zum gemütliche MeetUp ein.

Freuen uns schon sehr auf eine spannende Woche voller Offenheit. Schaut vorbei!

Näheres zum Programm wie auch zur Idee der Open Week findet man hier.

Analyse der Abfallsammelstellen der Stadt Graz

Auf dem OGD-Portal der Stadt Graz gibt es schon seit längerer Zeit einen Auszug der Abfallsammelstellen online. Dort gibt es (derzeit) Daten zu folgenden Sammelstellen: Glas, Papier und Altkleidern. Derzeit sind dort 1359 Sammelstellen enthalten. Die Sammelstellen sind leider nicht an ihrem wirklichem Standort verortet, sondern nur an der nächsten Hausnummer, und ein Kommentarfeld weist auf die wirkliche Lage hin, zB “gegenüber”.

Abfallsammelstellen
Bild 1: Abfallsammelstellen Stadt Graz. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Die Daten können vom WFS-Server in den folgenden Formaten heruntergeladen werden: HTML, KML, JSON und AMF. Wobei hier leider nur im KML die Koordinaten sowie die wichtigen Informationen Typ (Je ein Feld für Glas, Papier und Altkleider) und Lage enthalten sind. Das KML-Format hat allerdings den Nachteil, dass alle anderen Informationen außer dem Namen (Der Straße und Hausnummer entspricht) nur in einem HTML-Popup enthalten sind. Das ist zwar vielleicht praktisch bei der grafischen Darstellung in einer Google Map als Overlay, allerdings wird so die maschinelle Weiterverarbeitung und Konvertierung der Daten exorbitant erschwert.

Analyse der Daten

Die Verteilung der unterschiedlichen Sammelstellen zeigt ein interessantes Verhalten: Die Altglas-Container sind gleichmäßig über die Stadt verteilt:

Glas
Bild 2: Altglas-Sammelstellen Stadt Graz in Rot, andere Altstoffe Hellblau. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Im Gegensatz dazu zeigen die Altpapiercontainer ein anderes Verhalten: öffentliche Altpapiercontainer gibt es anscheinend nur in den inneren Bezirken. Liegt das daran, dass in den Außenbezirken durch die weniger dichte Bebauung jedes Haus private Altpapiercontainer hat, oder fehlen hier gar Daten aus den äußeren Bezirken?

Papier
Bild 3: Altpapier-Sammelstellen Stadt Graz in Rot, andere Altstoffe Hellblau. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Die Anzahl der Altkleidersammelstellen ist in den letzten Jahren massiv angestiegen, da sich darum ein lukrativer Geschäftszweig entwickelt hat. Die Stadt Graz konkurriert hier mit einer Vielzahl privater Anbieter wie Caritas, BAN und Saubermacher. Umso verwunderlicher ist es, dass im Datensatz der Stadt Graz nur 17 Altkleidercontainer der Holding verzeichnet sind – jeder Grazer weiß, dass es da in Wirklichkeit wesentlich mehr gibt. Update: Inzwischen (September) sind 119 Altkleidercontainer online (allerdings auch noch nicht alle).

Altkleider
Bild 4: Altkleider-Sammelstellen Stadt Graz in Rot, andere Altstoffe Hellblau. Punkte CC-BY 3.0 AT Datenquelle: Stadt Graz – data.graz.gv.at, Hintergrund CC-BY-SA, OpenStreetMap.

Auch war im Jänner kurzfristig (Vor der Zusammenlegung Altkleider und getrennte Abfallsammelstellen in ein gemeinsames Service) ein Datensatz mit Metall- und Leichtverpackungscontainern zusätzlich zu Glas und Papier online. Die alten Daten können auf Github noch nachgesehen werden. Eine Anfrage an ogd@stadt.graz.at, warum die neuen Daten Metall- und Leichtverpackungscontainer nicht mehr enthalten, konnte noch nicht beantwortet werden.

Ausblick

Da das KML-Format leider nicht für eine maschinelle Weiterverarbeitung geeignet ist, müssen die Daten erst konvertiert werden. Michael hat hierzu ein kleines Script (siehe Github) geschrieben, das die Daten ins OpenStreetMap-XML-Format konvertiert.

Die Daten können nach der Konvertierung (in OSM konvertierte Dateien siehe Github) in die OpenStreetMap importiert werden. Das muss allerdings händisch für jeden einzelnen Punkt erfolgen, da ja nur die Hausnummer verortet ist, und die genaue Lage durch einen Menschen aus der textuellen Beschreibung geraten werden muss. Hier können hochaufgelöste Luftbilder, wo die farbigen Deckel der Container erkennbar sind, von Vorteil sein. Ein Import würde in etwa so ablaufen:

  • Jeden der 1359 Punkte einzeln anklicken, Zoom auf Punkt.
  • Punkt in den OpenStreetMap-Layer Cut&Pasten
  • Feld “Lage” durchlesen und am Luftbild nach dem wahrscheinlichen Standort suchen
  • Attribute mit bereits in der OSM vorhandenen Containern mergen oder – wenn Punkt in der OSM noch nicht vorhanden – auf die neue Position schieben.

Was sich sicher sehr viel schneller nutzen lässt, sind die in den Containern vorhandenen Adressdaten, da sie schon auf (für die Adressen) richtigen Positionen liegen. Diese können (nach automatischer Filterung doppelter, bereits vorhandener Adressen) sehr viel einfacher im Bulk importiert werden.